Sei es Deutschland, Europa oder darüber hinaus, Wälder, Meer oder Gebirge, mit dem Auto, dem Wohnmobil oder gar dem Flugzeug - immer mehr Tierbesitzer entscheiden sich dazu ihren geliebten Vierbeiner mit auf die große Reise zu nehmen.
Dabei gibt es einige wichtige Dinge zu beachten, damit der beabsichtigte Urlaub wie geplant stattfinden und zu einem unvergesslich schönen Erlebnis für alle Beteiligten werden kann.

Grundvoraussetzung EU-Heimtierausweis - oder: Der Reisepass für mein Haustier

Um innerhalb der EU zusammen mit Ihrem Heimtier - dazu zählen Hund, Katze und Frettchen - verreisen zu können, ist es zwingend notwendig einen korrekt und vollständig ausgefüllten EU-Heimtierausweis (blau) für Ihren Schützling zu besitzen. Einen solchen Pass bekommen Sie seit dem 29. Dezember 2014 nur noch von einem ermächtigten Tierarzt und nur nachdem Ihr Tier mit einem zugelassenen Mikrochip gekennzeichnet wurde, was eine eindeutige elektronische Identifikation ermöglichen soll.
Alle EU-Heimtierausweise, die vor diesem Stichtag ausgestellt worden sind, behalten ihre Gültigkeit.

Des Weiteren muss in den entsprechenden internationalen Pass eine gültige Tollwutimpfung eingetragen worden sein. Nur danach ist eine legale Aus- bzw. Einreise möglich. Dabei gilt, dass ein Jungtier bei der Erstimpfung mindestens 3 Monate alt sein muss und die erste Tollwutimpfung mindestens 21 Tage zurückliegen muss bevor sie als gültig anerkannt wird. Eine Wiederholungsimpfung muss entsprechend den Empfehlungen des Impfstoffherstellers erfolgen und ist dann unmittelbar gültig.
Die Einreise von Tieren, die entweder jünger als 3 Monate sind oder solche, deren Erstimpfung gegen Tollwut weniger als 21 Tage vor Reiseantritt erfolgt ist, kann von den jeweiligen Mitgliedsstaaten unter bestimmten Voraussetzungen genehmigt werden - muss aber nicht. Daher ist in solch speziellen Fällen das Einholen von Informationen zu den individuellen Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes rechtzeitig vor der geplanten Reise unverzichtbar.
Für so genannte Nicht-gelistete Drittländer gelten zusätzliche Anforderungen, speziell für die Wiedereinreise nach Deutschland. Dabei ist es notwendig einen ausreichenden Schutz gegen Tollwut über eine Antikörperbestimmung im Blut (Titer-Test) nachzuweisen. Dieser darf frühestens 30 Tage nach erfolgter Impfung und nur von einem zugelassenen EU-Labor durchgeführt werden.

Für einige Länder ist es vorgeschrieben, in einem bestimmten Zeitraum vor der Einreise eine spezielle Wurmkur gegen Bandwürmer durchzuführen. Diese muss im Beisein des Tierarztes eingegeben und korrekt im Eu-Heimtierausweis bescheinigt werden. Dies trifft zum Beispiel für Norwegen, Finnland oder England zu.


Viele Nicht-EU-Staaten verlangen darüber hinaus vor jeder Einreise eine amtstierärztliche Gesundheitsbescheinigung, welche jeweils nur für einen sehr kurzen Zeitraum gültig ist.

Bitte informieren Sie sich über die einzelnen länderspezifischen Einreisebestimmungen frühzeitig vor Reiseantritt, damit alle Formalien rechtzeitig geklärt werden können.
Viele Informationen diesbezüglich finden Sie z.B. auf der Internetseite www.petsontour.de.

Reisekrankheiten - oder: Das unschöne Urlaubsmitbringsel

Je nach Urlaubsziel kann Ihr vierbeiniger Begleiter dem Risiko ausgesetzt werden, sich mit verschiedensten Reisekrankheiten anzustecken, die es in Deutschland so nicht gibt oder die nur vereinzelt vorkommen und die in vielen Fällen zu einer schweren, langwierigen Erkrankung führen können - teilweise mit lebenslang bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder sogar tödlichem Ausgang.
Das Wichtigste vor jeder Reise sind daher rechtzeitige und ausreichende Vorsorgemaßnahmen, damit Krankheitserreger gar nicht erst die Chance erhalten Ihren Schützling zu bedrohen.
Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den Schutz Ihres Vierbeiners zu optimieren - von Vermeidung besonders gefährdeter Gebiete, über Parasitenabwehr bis hin zu Impfungen oder sogar die vorbeugende Verabreichung spezieller Medikamente.
Alle entsprechenden Maßnahmen sollten ganz individuell auf Ihr Tier und das geplante Reiseziel angepasst werden - Ihr Praxisteam berät Sie gerne dazu.
Informationen zu den einzelnen Reisekrankheiten können natürlich in unserer Praxis eingeholt werden und werden in Kürze auch online zur Verfügung stehen.

Weitere Vorschriften - oder: Benimmregeln im Ausland

Ein weiteres - häufig unterschätztes – Thema mit dem sich angehende Urlauber in vierbeiniger Begleitung auseinandersetzen sollten, sind die „Benimmregeln für Tiere“ im Urlaubsland.
Beispielsweise ist es nicht überall bzw. zu jeder Zeit erlaubt Hunde ohne Leine laufen zu lassen. Auch das Tragen eines Maulkorbes kann vorgeschrieben sein, unter anderem in Bussen, Bahnen oder anderen Transportmitteln. Teilweise ist es sogar ganz verboten Tiere - oder bestimmte Rassen - mitzubringen.
Dies sorgt immer wieder für Konflikte, die mit dem rechtzeitigen Einholen von Informationen und ein wenig Rücksichtnahme leicht vermieden werden können.

Für eine ausführliche Beratung zum Thema „Reise mit Hund“ steht unser Praxisteam gerne zur Verfügung.

 

 

 

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Friseur Urkunde 001

Egal, ob es sich bei Ihrem Schützling um einen Rassehund oder eine bunte Mischung handelt - jeder Hund benötigt eine seinem Typ angepasste Fellpflege. Denn nur so bleiben Haut und Haare Ihres Vierbeiners gesund und widerstandsfähig.

Besonders Hunde, deren Fell stetig nachwächst - wie Yorkshire Terrier, Bolonka Zwetna und Pudel - oder solche, die eine äußerst dichte Unterwolle besitzen - wie Bobtail und Neufundländer - müssen regelmäßig und fachgerecht betreut werden, damit das Haarkleid pflegeleicht und in Form bleibt und, zusammen mit der Haut, alle für Ihr Tier wichtigen Funktionen wahrnehmen kann.
In unserer Praxis steht Ihnen ausgebildetes Fachpersonal zur Verfügung, welches Sie gerne ausführlich in allen Fragen berät.
Auch Tiere, die den entspannten Umgang mit einem Hundefriseur noch nicht kennengelernt haben, können bei uns versorgt werden. Bitte sprechen Sie uns bei Problemen Ihres Hundes hinsichtlich der Akzeptanz von fellpflegerischen Maßnahmen direkt an und lassen Sie sich eingehend über alle diesbezüglichen Möglichkeiten informieren.

Wir bieten Ihnen in unserer Praxis:

  • individuelle Beratungsgespräche zur Fellpflege
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Alle Behandlungen in unserer Praxis werden den individuellen Gegebenheiten und Bedürfnissen angepasst und mit professionellen Instrumenten und Hilfsmitteln durchgeführt.

Je nach pflegerischem Aufwand werden für die durchzufüh-renden Maßnahmen zunächst bis zu 2 Stunden veranschlagt.

In besonders aufwendigen oder komplizierten Fällen ist es möglich, dass die zuvor geschätzte Dauer deutlich überschritten wird.

Die entsprechend dem zeitlichen und arbeitstechnischen Aufwand kalkulierten Preise können beim Praxispersonal erfragt werden.

Physiotherapie kann bei jedem Tier durchgeführt werden, ganz gleich, ob ihr Schützling eine begleitende Reha-Maßnahme benötigt, eine entspannende Massage genießen möchte oder im Alter unterstützt werden soll.

Besonders ratsam ist die Physiotherapie nach Operationen, damit ihr Schützling möglichst schnell wieder auf die Beine kommt.

Häufig entstehen durch falsche Belastungen Muskelverspannungen sowie Muskelabbau. Mit Hilfe der physiotherapeutischen Maßnahmen kann die Muskulatur wieder aufgebaut, das Körpergefühl und damit auch die Lebensqualität des Tieres verbessert werden.

Anwendungsgebiete der Physiotherapie:

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  • Muskelerkrankungen
  • Ödeme
  • Wundheilungsstörungen
  • Muskelaufbau
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Wir bieten Ihnen in unserer Praxis:

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Welcher Hundebesitzer kennt das nicht. Bei einem schönen Spaziergang tritt der Hund in eine Scherbe und verletzt sich die Pfote. Man möchte schnell die Blutung stoppen und verhindern, dass bis zum Tierarztbesuch Schmutz in die Wunde gelangt. Aber wie den Schutzverband sachgerecht anlegen?

Dies und viele andere praktische Dinge rund um die Notversorgung Ihrer Schützlinge (auch für andere Tierarten) zeigen wir Ihnen in unserem Erste-Hilfe-Kurs.
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