Der Begriff Akupunktur leitet sich ab von acus (Nadel, lat.) und pungere (stechen, lat.).
Zur Behandlung werden sehr feine Nadeln an bestimmten Punkten, den so genannten Akupunkturpunkten gesetzt. Die Punkte liegen auf zwölf Hauptmeridianen. Dies sind gedachte Linien auf der Körperoberfläche.
Es konnte anatomisch nachgewiesen werden, dass jeder Meridian einen inneren Anteil besitzt, worüber er eine Verbindung zu den Organen hat. An den Akupunkturpunkten befinden sich Nervenbahnen, die mit der Nadel oder mit Wärme (Moxibustion) stimuliert werden können. Dies ist das Prinzip der Akupunktur. Bisher ist über die Vorgänge im Körper während einer solchen Behandlung nur wenig bekannt. Man weiß aber, dass sich die Durchblutung in der Umgebung eines genadelten Punktes verbessert. Das "Nadeln" ist wenig bis gar nicht schmerzhaft und wird in der Regel sehr gut akzeptiert.

Was passiert bei einer Behandlung?

Die Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Gespräch. Dabei werden Verhaltensweisen gegenüber Artgenossen und dem Menschen, Fress- und Schlafgewohnheiten und die Beobachtungen des Besitzers in Bezug auf die Erkrankung besprochen. Anschließend erfolgt eine gründliche Untersuchung des Patienten.
Je nach Erkrankung werden dann mehrere Nadeln an verschiedenen Punkten des Körpers gesetzt. Diese verbleiben dort für ca. 30 Minuten. Die Behandlungsdauer ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich und schwankt von einer bis zu zehn Sitzungen. In der Regel wird die Akupunktur einmal in der Woche durchgeführt.