Impfprophylaxe
Ziel jeder Impfung ist es, das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern zu stimulieren, und damit einen Schutz gegen verschiedene Erkrankungen zu schaffen.
Dank konsequenter Impfungen haben viele Infektionskrankheiten (z.B. Staupe, Parvovirose) in den letzten Jahrzehnten ihren tödlichen Schrecken verloren.
Ein belastbarer Impfschutz wird durch eine gute Grundimmunisierung erzielt. Diese besteht aus zwei Impfungen im Abstand von 3-4 Wochen. Die nachfolgenden Wiederholungsimpfungen erfolgen in unterschiedlichen Intervallen, meist einmal jährlich. Verlängerte Intervalle können auf ausdrücklichen Wunsch und eigenes Risiko erfolgen.
Für den Hund hat sich in unserer Praxis die Kombinationsimpfung (SHPPiLT) als sehr gut etabliert. Damit besteht ein ausreichender Schutz gegen Staupe, ansteckende Leberentzündung, Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose und Tollwut.
Bei der Katze ist zu unterscheiden, ob Sie eine reine Wohnungskatze oder einen Freigänger besitzen. Für Wohnungskatzen reicht eine Impfung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche sicher aus. Freigänger sollten mindestens auch gegen Tollwut geimpft werden. Die Leukoseimpfung kann für Freigänger und vor Aufenthalten in Katzenpensionen empfehlenswert sein. Frei laufende Katzen sind von der Leukose am stärksten "bedroht". Soll eine Impfung erfolgen, ist es sinnvoll, vorher einen Bluttest durchzuführen um eine bereits bestehende Ansteckung auszuschließen. In dem Fall wäre eine Impfung nutzlos.
Bei Kaninchen wird routinemäßig gegen Myxomatose und RHD (Chinaseuche) geimpft. Für Züchter ist die zusätzliche Impfung gegen Ansteckenden Kaninchenschnupfen zu empfehlen.
Aus unserer Erfahrung werden die Impfungen ausnahmslos gut vertragen. Die in Beipackzetteln beschriebenen lokalen Reaktionen an der Impfstelle können in seltenen Fällen auftreten.
In letzter Zeit hört man oft von sogenannten impfinduzierten Hauttumoren bei der Katze. Sie reagiert in manchen Fällen auf Verletzungen der Haut (z.B. Bisswunde, Insektenstich) mit einer Tumorbildung. Mehrere Studien haben gezeigt, dass das Vorkommen dieser Hauttumore in max. 0,02-0,1% der Fälle in Zusammenhang mit einer Impfung stand.
Vor jeder Impfung wird eine vollständige klinische Untersuchung durchgeführt, um die Impffähigkeit Ihres Sch?ützlings festzustellen. Abschließend kann man sagen, dass die Impfung eines gesunden Tieres (aktuell keine Erkrankungen, vorherige Parasitenbehandlung) einen sicheren Schutz vor den meisten tödlichen Infektionskrankheiten bietet.
Ziel jeder Impfung ist es, das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern zu stimulieren, und damit einen Schutz gegen verschiedene Erkrankungen zu schaffen.
Dank konsequenter Impfungen haben viele Infektionskrankheiten (z.B. Staupe, Parvovirose) in den letzten Jahrzehnten ihren tödlichen Schrecken verloren.
Ein belastbarer Impfschutz wird durch eine gute Grundimmunisierung erzielt. Diese besteht aus zwei Impfungen im Abstand von 3-4 Wochen. Die nachfolgenden Wiederholungsimpfungen erfolgen in unterschiedlichen Intervallen, meist einmal jährlich. Verlängerte Intervalle können auf ausdrücklichen Wunsch und eigenes Risiko erfolgen.
Für den Hund hat sich in unserer Praxis die Kombinationsimpfung (SHPPiLT) als sehr gut etabliert. Damit besteht ein ausreichender Schutz gegen Staupe, ansteckende Leberentzündung, Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose und Tollwut.
Bei der Katze ist zu unterscheiden, ob Sie eine reine Wohnungskatze oder einen Freigänger besitzen. Für Wohnungskatzen reicht eine Impfung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche sicher aus. Freigänger sollten mindestens auch gegen Tollwut geimpft werden. Die Leukoseimpfung kann für Freigänger und vor Aufenthalten in Katzenpensionen empfehlenswert sein. Frei laufende Katzen sind von der Leukose am stärksten "bedroht". Soll eine Impfung erfolgen, ist es sinnvoll, vorher einen Bluttest durchzuführen um eine bereits bestehende Ansteckung auszuschließen. In dem Fall wäre eine Impfung nutzlos.
Bei Kaninchen wird routinemäßig gegen Myxomatose und RHD (Chinaseuche) geimpft. Für Züchter ist die zusätzliche Impfung gegen Ansteckenden Kaninchenschnupfen zu empfehlen.
Aus unserer Erfahrung werden die Impfungen ausnahmslos gut vertragen. Die in Beipackzetteln beschriebenen lokalen Reaktionen an der Impfstelle können in seltenen Fällen auftreten.
In letzter Zeit hört man oft von sogenannten impfinduzierten Hauttumoren bei der Katze. Sie reagiert in manchen Fällen auf Verletzungen der Haut (z.B. Bisswunde, Insektenstich) mit einer Tumorbildung. Mehrere Studien haben gezeigt, dass das Vorkommen dieser Hauttumore in max. 0,02-0,1% der Fälle in Zusammenhang mit einer Impfung stand.
Vor jeder Impfung wird eine vollständige klinische Untersuchung durchgeführt, um die Impffähigkeit Ihres Sch?ützlings festzustellen. Abschließend kann man sagen, dass die Impfung eines gesunden Tieres (aktuell keine Erkrankungen, vorherige Parasitenbehandlung) einen sicheren Schutz vor den meisten tödlichen Infektionskrankheiten bietet.

